JÄM heißt der monatliche Musik- und Kulturpodcast von Katrin Auer. Und das Schöne am Podcast-Format ist, dass die Folgen zeitlich unbegrenzt hörbar und somit immer verfügbar sind. Natürlich kann es vorkommen, dass eine Folge besser zu einer Jahreszeit und den damit verbundenen Ereignissen passt, generell sind sie aber thematisch unabhängig und haben somit kein Ablaufdatum. In der »zwiefach« machen wir gerne Lust auf alte und neue Folgen. Überall wo es Podcasts gibt.
In dieser Ausgabe von JÄM wird es familiär – und ausführlich. Die Gespräche mit Hansi Auer und Veronika Schoosleitner erscheinen als Doppelfolge (#29 und #30) und nehmen sich Zeit für Herkunft, Entwicklung und unterschiedliche musikalische Wege. Dass die beiden Geschwister der Host Katrin Auer sind, ist dabei kein Nebendetail, sondern Teil der Erzählung.
Folge #29 widmet sich dem gemeinsamen Anfang. Dem Aufwachsen in einer Familie, in der Musik allgegenwärtig war – nicht als Kulisse, sondern als Lebensform. Die Eltern: Musiker aus Überzeugung, der Vater zusätzlich Musikpädagoge, prägend für viele. Musik als Berufung, als Verantwortung, als etwas, das weitergegeben wird. Zwischen ersten musikalischen Erinnerungen, gemeinsamer Musikschule und späteren Entscheidungen geht es um Erwartungsdruck und Freiheit. Um die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn dieser scheinbar schon vorgezeichnet ist – und wie sehr Herkunft prägt, ohne festzulegen.
Folge #30 führt das Gespräch weiter und öffnet den Blick auf die individuellen Wege der beiden. Hansi erzählt von seinem Alltag als Musiker bei Kapelle So&So – vom Zusammenspiel innerhalb der Band, vom Unterwegssein und davon, was er abseits der Musik gerne macht. Vroni spricht über ihre neue Aufgabe als Kuratorin und über die Erfahrung, gemeinsam mit einem Volksmusikensemble und einem Orchester auf der Bühne zu stehen. Über das Proben, das Zusammenspiel unterschiedlicher Klangkörper – und darüber, wie man sich auf all diese Dinge, neben Familie und Musiklehrerin, gut vorbereitet.
Eine Doppelfolge über Familie, Prägung und Entwicklung. Und über die leise, aber zentrale Frage, wie man seinen eigenen Ton findet – im Wissen darum, woher man kommt. Viel Freude beim JÄMen!






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