Eine Boazn und Klassik sind jetzt nicht unbedingt zwei Begriffe, die man für gewöhnlich in einem Atemzug nennt, außer man meint den ganz eigenen Musikstil, den die nouWell cousines nach vielen öffentlichen Auftritten jetzt auf ihrer allerersten CD veröffentlichen. In ihrer Lieblingsboazn, dem Johanniscafé in München, einem kreativen Schmelztiegel verschiedenster Kulturkreise, sind den vier Vollblutmusizierenden viele der Ideen für ihre Stücke und Lieder gekommen, die sie bisher nur auf ihren Konzerten gespielt haben und die es jetzt auf dieser im Juli erscheinenden CD zum Nachhören gibt.
Die vier haben allesamt eine ausgezeichnete klassische Ausbildung absolviert, aber trotzdem die Freude am musikantischen Spiel, das drei von ihnen als Sprösslinge der bekannten Well-Familie quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, nicht verlernt.
Von der finnischen Polka bis zur irischen Weise, vom Jodler und dem Landler, den sie im Bluad haben, bis hin zum fulminant gefiedelten Bogenstück zünden Maria, Maresa und Matthias Well zusammen mit ihrem Freund Alex Maschke auf dieser CD nicht nur ein vielseitiges musikalisches Feuerwerk mit einem unter die Haut gehenden Geigen- und Celloklang, ab, sie behandeln in ihren Liedtexten auch auf witzige Weise das, was ihre Generation bewegt. Für ein zusätzliches musikalisches Sahnehäubchen sorgt bei manchen Stücken ein special guest aus der großen Well-Familie, Maresas Bruder Maximilian mit Ziach und Triangel.
Eine schwungvolle, schmissige und sehr authentische CD von vier musikalischen Wirbelwinden, die die Sphären der Klassik ebenso lieben wie die inspirierende Boaznluft.





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