Sankt Georg

Legendenlied

___STEADY_PAYWALL___

Sankt Georg: Der hl. Georg gehört zu den vierzehn Nothelfern. Sein Gedenktag ist der 23. April. Bereits im christlichen Altertum und im Mittelalter wurde er von allen Märtyrern am meisten verehrt. Er gilt als das Vorbild für alle Stände, das treu, tapfer und heldenhaft seinen Auftrag erfüllt. Auch werden viele Wunder seiner Fürbitte zugeschrieben. Als stolzer Ritter hoch zu Ross einen Drachen tötend, so kennt man seine bildliche Darstellung. In verschiedenen Gegenden ist der Brauch der Georgiritte, bei denen die Pferde gesegnet werden, besonders in Süddeutschland und im benachbarten Österreich noch heute lebendig. Zahllose Kirchen sind dem Heiligen geweiht. Sehr bekannt ist die Legende von Georg, dem Drachentöter, die vielfach in Liedform überliefert ist.

Der Text des obigen Legendenliedes steht mit 52 Strophen in der Sammlung von Nicolaus Beuttner (Catholisch Gesang-Buch. Graz 1602. LXXIII.). Die Melodie haben wir nach gebräuchlichen Mustern neu gestaltet und eine Strophenauswahl getroffen (EBES 1990). Ein Lied mit so vielen Strophen zu singen ist heute eher ungewöhnlich. Aber es wird hier eine Geschichte transportiert, die immer wieder von den Zuhörern durch den Kyrie- und Ave-Maria-Ruf bekräftigt wird. So sind alle beteiligt, die Erzählung behält ihre Spannung und es kann ein schönes Gemeinschafterlebnis entstehen. In besonderer Weisen haben Konrad Thalmeier und die Rohrdorfer Sänger dieses erzählende Lied für das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern interpretiert. Eva Bruckner

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert