Maria Hafner

Zwischen Volksmusik, Theater und der Kunst, neugierig zu bleiben

15. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

JÄM heißt der monatlich Musik- und Kulturpodcast von Katrin Auer. Und das Schöne am Podcast-Format ist, dass die Folgen zeitlich unbegrenzt hörbar und somit immer verfügbar sind. Natürlich kann es vorkommen, dass eine Folge besser zu einer Jahreszeit und den damit verbundenen Ereignissen passt, generell sind sie aber thematisch unabhängig und haben somit kein Ablaufdatum. In der »zwiefach« machen wir gerne Lust auf alte und neue Folgen. Überall wo es Podcasts gibt.
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»Man ist es oft selber, der sich was nicht erlaubt.«

(Maria Hafner über Wege in der Musik)
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Wann wird gute Unterhaltung eigentlich zu Kunst? Braucht Volksmusik immer Tracht? Und warum entstehen die besten Ideen manchmal im Biergarten?

In Folge #32 von JÄM ist Maria Hafner zu Gast. Die Musikerin, Schauspielerin und Theatermacherin spricht mit Katrin Auer über ihren ganz persönlichen Zugang zur Kunst und darüber, warum sie sich nie auf eine einzige Rolle festlegen wollte.

Maria Hafner erzählt von einem Leben zwischen Bühne, Musik und Theater – und von der Freude daran, immer wieder neue Projekte auszuprobieren. Dabei folgt sie weniger festen Plänen als ihrer Neugier. Ob Schauspiel, Musik oder Inszenierung: Im Mittelpunkt steht für sie stets die Frage, wie Geschichten Menschen berühren und zum Nachdenken anregen können.

Ein besonderer Schwerpunkt des Gesprächs ist ihr Herzensprojekt Für immer und dich, das von den Liedern Rio Reisers inspiriert wurde. Gemeinsam sprechen Katrin und Maria darüber, weshalb manche Künstlerinnen und Künstler Generationen begleiten und warum ihre Texte oft zeitlos bleiben. Es geht um Erinnerungen, um Haltung und um die Kraft der Musik, die weit über den Moment hinauswirkt.

Auch die Volksmusik kommt zur Sprache. Regelmäßig lädt Maria Hafner mitten in München zum gemeinsamen Jodeln ein. Dabei erleben Menschen, wie verbindend die eigene Stimme sein kann. Nicht Perfektion steht im Mittelpunkt, sondern Gemeinschaft, Offenheit und die Freude am gemeinsamen Singen.

Zum Schluss wird es noch einmal ganz münchnerisch. Maria erzählt von ihrem Leben in Giesing, von einem alten Künstlerhaus und vom Biergarten direkt vor der Haustür. Ein Ort, an dem Begegnungen entstehen, Ideen wachsen und Kultur ganz selbstverständlich Teil des Alltags wird.

Eine Folge über Neugier, Kreativität und die Freude daran, Geschichten immer wieder neu zu erzählen. Und über eine Künstlerin, die zeigt, dass sich Kunst nicht in Schubladen einordnen lässt.

Viel Freude beim JÄMen!

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