Italienische Quadrille: Um 1856 erschien die Italienische Quadrille für Piano-Forte componirt von H. Max (Op. 56) mit ihren fünf Touren Pantalon, Été, Poule, Pastourelle und Finale. Kein Geringerer als Herzog Max in Bayern (1808–1888), vulgo der Zither-Maxl, steckt hinter den Melodien. Der Vater der österreichischen Kaiserin Sisi (1837–1898) unternahm zahlreiche Reisen, unter anderem nach Frankreich, Ägypten, Griechenland und eben auch nach Italien, was in den dort herrschenden Strömungen der Salonkultur und der Beliebtheit italienischer Melodien einen Widerhall fand. Zudem wurde seine Tochter Marie Sophie Amalie (1841–1925) später die letzte Königin beider Sizilien, wodurch die familiären Verbindungen nach Italien zusätzlich gestärkt wurden.
Herzog Max in Bayern (1808–1888)

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