Das rote Leible und die »erfundenen Traditionen«

Ein Heimatpfleger sieht rot

30. April 2024

Lesezeit: 9 Minute(n)

Text: Alexander Smit Fotos: Helene Weinold, Roland Seichter, Foto Fischer, Walter Appelt

1974 löste der Film Ein Mann sieht rot mit Charles Bronson in der Hauptrolle einen Skandal aus und landete prompt auf dem Index. In dem Selbstjustizthriller wird der friedliebende Familienvater Paul Kersey zum Serienmörder, der des Nachts loszieht und Kriminelle erschießt. Bei dem Mann, der im Mittelpunkt dieses Beitrages stehen soll, gibt es zum Glück keinerlei Hinweise auf Waffengebrauch oder Todesopfer. Auch hatte er es nicht auf Menschen abgesehen – wohl aber auf deren nach seinem Empfinden unpassende Kleidung, Tänze und Liedgut.

Die Rede ist hier vom schwäbischen Heimatpfleger Alfred Weitnauer (1905–1974), der sprichwörtlich rot sah – und zwar die rote Weste (Leible) der erneuerten Schwabentracht. Sein Ton war bisweilen rau, sein Eifer missionarisch und sein Agieren im Nationalsozialismus fragwürdig. Dennoch haben Weitnauer und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Schwaben tiefe Spuren hinterlassen und das besonders im Bereich der Trachten.

»Erfundene Traditionen«

Alfred Weitnauer war ein begnadeter Erzähler mit Humor, einer blumigen Sprache und einer blühenden Fantasie. Eine gute Geschichte war ihm stets wichtiger als eine wahre. Und viele seiner Texte handeln von den weit in die Geschichte zurückreichenden Wurzeln der Traditionen und Bräuche der Schwaben.

In den 1980er-Jahren begann man in der Geschichtswissenschaft, solche Erzählungen kritisch zu hinterfragen. Dabei zeigte sich, dass sich viele Traditionen, Bräuche und Kleidungsformen eben nicht wie gedacht bis zu den Kelten oder Römern zurückverfolgen ließen. Der durch Eric Hobsbawm geprägte Begriff der »erfundenen Traditionen« wurde zum Schlagwort dieser »konstruktivistischen Wende« in der Forschung. Einer Tradition das Etikett erfunden anzuheften, birgt allerdings durchaus auch die Gefahr, dass in manchen Augen daraus eine falsche Tradition ohne jede Existenzberechtigung wird.

Behalten wir das im Hinterkopf und gehen in das Jahr 1935: Deutschland ist eine Diktatur und in Schwaben tritt Alfred Weitnauer seinen Posten als Heimatpfleger an, den er bis 1970 innehaben wird. Als Zögling des Kemptener Oberbürgermeisters Otto Merkt war Weitnauer aufgewachsen mit dessen Streben nach einem geeinten und stolzen Schwaben. Und er war bereit, dafür mit den Nationalsozialisten zusammenzuarbeiten. Die NS-Funktionäre in Schwaben waren zumindest in den 1930er-Jahren noch bemüht, sich als Hüter des Schwabentums zu präsentieren. In gewissem Rahmen wurde daher auch die regionale schwäbische Identität gefördert.1

»Etwas Neues musste her!«

Weitnauer im Kampf gegen das »Seppltum«

Gleich Weitnauers erste Rundfunkrede von 1935 glich einem Paukenschlag: Mit beißendem Spott geißelte Weitnauer die Übernahme oberbayerischer Mundart (z. B. Alm vs. Alp), Tänze (Schuhplattler) und Gebirgstracht durch die angeblich unter »Minderwertigkeitskomplexen« leidenden Schwaben. Er forderte die Abkehr von dieser »Importware« hin zum »schwäbischen Volkstum« und sprach davon, man wolle »den Garten vom Unkraut säubern, das sich drin breit gemacht hat […].«2

Der Kampf gegen das »Seppltum«, wie er die in seinen Augen oberbayerische Trachtentradition in Schwaben gern nannte, wurde zu Weitnauers Lebensaufgabe. Die Rede von 1935 wurde zum Auftakt für den schwäbischen Trachtenstreit, der bis zu Weitnauers Tod 1974 und darüber hinaus schwelen sollte. Erklärtes Ziel war es, »das oberbayerische Trachtenunwesen, das sich hier zu Ende des vorigen Jahrhunderts breitgemacht hat, langsam und konsequent wieder über den Lech zurückzudrängen […]«3, wie er es 1961 in einem Brief formulierte.

Aber was sollte die Gebirgstracht dann ersetzen? Weitnauer und seinem Umfeld war durchaus bewusst, dass die Schwaben wohl kaum für eine teure und unbequeme historische Tracht aus dem neunzehnten Jahrhundert zu gewinnen waren. Etwas Neues musste her!

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Ein rotes Leible, wie es als historische Inspiration für die erneuerten Leible diente. Dieses Exemplar stammt aus Ziemetshausen und wird auf die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts datiert

[Foto: Roland Seichter, Trachtenkultur-​Beratung Bezirk Schwaben, Inventarnummer 12/0002]

Die Titelgrafik von Remigius Pölcher des 1936 erschienenen Büchleins Versle aus dem Schwabengau zeigt bereits eine einheitliche Tracht mit rotem Leible. Nur anhand von Schuhwerk und Kopfbedeckung sind die Regionen Ries, Allgäu und Mittelschwaben zuzuordnen.

Die Ursprünge des roten Leible

Ab 1939 lag die Kontrolle über das Trachtenwesen in Innsbruck bei der Mittelstelle Deutsche Tracht unter Gertrud Pesendorfer. In den dortigen Entwürfen wurden die lokalen Trachten radikal vereinfacht und zu übergreifenden regionalen Trachten vereinheitlicht. Für Schwaben finden sich dort aber nur Entwürfe für erneuerte Frauentrachten.4 Allerdings, entstand im Allgäu zu jener Zeit auch eine erneuerte Tracht für Männer mit einem hochgeschlossenen roten Leible mit einer Reihe silberfarbener Knöpfe.

Dieses rote Leible war weder reine Neuerfindung noch authentische Reproduktion historischer Vorbilder. Ganz im Sinne der Pesendorfer Schule war es die vereinfachte Neuinterpretation eines bestimmten historischen Westentyps. In der Nachkriegszeit wurde das Leible weiter vereinfacht, um kostengünstig in großer Zahl hergestellt zu werden: Also mit einfachem Schnitt ohne Revers, Kragen oder englische Naht. Diesen Allgäuer Entwurf erklärte Weitnauer dann zur erneuerten Tracht für ganz Schwaben.

Zwar waren rote Leible in den katholischen Teilen Schwabens durchaus weit verbreitet gewesen – auf historischen Abbildungen und in Museen finden sie sich recht häufig. Eine Tradition der Verbindlichkeit roter Leible gab es aber weder im Allgäu noch im restlichen Schwaben. Allein schon, weil Protestanten eher gedeckte Farben trugen. Zudem war auch andernorts die Farbe Rot zeitweise äußerst beliebt.5

Der Siegeszug des roten Leible

Es liegt schon eine gewisse Ironie darin, dass Weitnauer ausgerechnet mit dem Vorwurf der »erfundenen« bzw. der »importierten Tradition« versuchte, die Gebirgstracht zu verdrängen und durch die gerade erst entstandene erneuerte Schwabentracht zu ersetzen. Bei den Trachtenvereinen war er daher auch nicht besonders erfolgreich mit seinem Ansinnen. Eine Ausnahme bilden hier die Unterillertaler aus Kempten, die 1950 von der Gebirgstracht auf eine erneuerte Tracht mit rotem Leible umstellten.

Erich Straßner und Herbert Dettweiler (heute Heimatpfleger im Landkreis Donau- Ries) 1972 in der damals neu angeschafften Tracht der Blaskapelle Lehmingen.

Foto: Fischer Oettingen

Modeskizze des bemerkenswert schlichten Schwäbischen Männeranzugs aus den frühen 1960ern im markanten Zeichenstil der Kemptener Trachtenschneiderin Helene Pichler (geb. Schuster).

Deutlich erfolgreicher und geradezu stilprägend wurde das rote Leible in der Nachkriegszeit für die Musikvereine Bayerisch-Schwabens. Weitnauer köderte die Vereine mit Zuschüssen und setzte die Vorstände mit dem Verweis auf all die anderen Vereine, die bereits die erneuerten Trachten eingeführt hatten, zusätzlich unter Druck. Dabei beschränkte sich sein Einfluss keineswegs nur auf Bayerisch-Schwaben. Auch im benachbarten Baden-Württemberg beriet er Musikkapellen.

Besondere Sorge bereitete Weitnauer die Beliebtheit von Uniformen bei den Kapellen. 1961 schrieb er an die traditionsreiche Kleine Schützenmusik in Biberach an der Riß: »Ich würde dringend von einer Uniform abraten. Wir haben genug Uniformen gesehen und je weniger kriegerisch es heute zugeht, umso besser. Wir wollen auch keinen halbmilitärischen Charakter, weil uns das Lametta seit den Zeiten Hermann Görings doch ziemlich stark zum Halse raushängt.«6 Aber selbst der Verweis auf den Nationalsozialismus half in diesem Fall nichts. In Biberach entschied man sich letztlich doch dafür, weiter als Landsknechte aufzutreten.

Ein schwäbischer Trachtenanzug

Weitnauers Mitstreiterin Helene Pichler von den Unterillertalern erinnert sich, dass man sich im Winter 1961 zusammensetzte, um als nächsten Schritt einen schwäbischen Trachtenanzug zu entwickeln.7 Ein Trachtenanzug ist eine für den Alltag gedachte Mischung aus einem Anzug und einer Tracht, hat also in der Regel statt einer Lederhose eine lange Tuchhose, ein Jackett und ist alles in allem schlichter gehalten.

Da die erneuerte Tracht aber bereits sehr schlicht war, fiel dieser Anzug extrem minimalistisch aus. So hat das Jackett keinerlei Kragen oder Revers. Nicht fehlen durfte aber das rote Leible. Auch dieser Anzug wurde von einigen Musikvereinen übernommen, wobei in manchen Fällen dessen Jacke wiederum auch mit Lederhose getragen wird. Einen gewissen Anklang fand der Männeranzug zudem in der Kommunalpolitik.

Weitnauers Erneuerungsideen gingen bisweilen noch weiter und konnten durchaus auch in Sackgassen enden. Aus einem Brief an den damals sehr einflussreichen Journalisten Josef Othmar Zöller vom Bayerischen Rundfunk geht hervor, dass Weitnauer 1963 ein rotes Leible ohne Silberknöpfe entwickelt hatte. In dem Schreiben bittet er um Zöllers Einschätzung dazu8. Offensichtlich hat dieses knopflose Leible sich aber nicht durchgesetzt. Auch nach Weitnauers Pensionierung 1970 arbeiteten die Bezirksheimatpflege und der Allgäu-Schwäbische Musikbund weiter an der Verbreitung der erneuerten Tracht.

Auch katholische Frauen trugen im Schwaben des 19. Jahrhunderts Rot. Der Goldbrokatstoff an diesem Goller wurde inzwischen wieder nachgewebt.

[Foto: Roland Seichter, Trachtenkultur-​Beratung Bezirk Schwaben, Inventarnummer 12/0002]

Detailaufnahme einer schwarze Männerweste mit Posamentenknöpfen, wie sie von Protestanten im Ries zwischen 1860 und 1920 getragen wurde.

[Foto: Heimatmuseum Oettingen, Inventarnummer 9995]

Verdrängung lokaler Trachtentraditionen

Der Siegeszug des roten Leible in den Vereinen war freilich vor allem der finanziellen Förderung geschuldet. 1972 führte beispielsweise die Blaskapelle im frisch nach Oettingen eingemeindeten Lehmingen eine Tracht mit rotem Leible und einer grünen Jacke im Schnitt des Männeranzugs ein. Das ist dahingehend bemerkenswert, da im protestantischen Lehmingen eigentlich schwarze Westen zur Tracht gehörten. Doch die finanzielle Förderung gab es nur für rote Leible. So entschied man sich auch hier gegen die eigene Tradition.

Das rote Leible verdrängte letztlich also nicht nur Gebirgstrachten und Uniformen, sondern auch deutlich ältere lokale Trachtentraditionen. Und nicht nur das: Obwohl heute in manchen Kapellen ganze Register rein weiblich besetzt sind, war bis in die 1970er-Jahre die Blasmusik vielerorts weitgehend Männersache. Das hatte zur Folge, dass bis heute in einigen Musikkapellen auch Frauen das rote Leible tragen. Erst nach und nach setzten sich hier Frauentrachten durch.

Wie eingangs erwähnt, ist Vorsicht geboten mit dem Etikett erfundene Tracht. Rote Leible waren in den katholischen Regionen Schwabens beliebt, aber sie waren keineswegs das eine schwäbische Erkennungszeichen. Erfunden sind also vor allem die Verbindlichkeit der Farbe Rot und der minimalistische erneuerte Schnitt der Leible. Letzten Endes speist sich die Legitimität einer Tradition aber ohnehin nicht aus ihrem (vermeintlichen) Alter, sondern daraus, dass sie von den Menschen einer Region gelebt und geliebt wird.

Aufzeichnung und Sammlung von Volksmusik in Bayern

Auch in Bayern war eine rege Sammelaktivität zu finden: Bis 1900 widmete man sich bei der Sammlung volksmusikalischer Überlieferung mehr dem Volkslied. Im 20. Jahrhundert gewannen der Volkstanz und besonders ab den 1930er-Jahren die instrumentale Volksmusik an Bedeutung.5

Die ersten Sammlungen von ein- bis zweistimmigen Gebirgs- und Volksliedern aus Oberbayern wurden ab 1800 im Druck veröffentlicht:

  • Eugen Napoleon Neureuther (1806–1882): ­Bairische Gebirgslieder mit Bildern (1829/1831)
  • Ulrich Halbreiter (1812–1877): Sammlung ­auserlesener Gebirgslieder (1839)
  • Herzog Maximilian in Bayern (1808–1888): ­Oberbayerische Volkslieder mit ihren Singweisen (1846)
  • Franz von Kobell (1803 –1882): Alte und neue Jägerlieder (1843), Schnadahüpfln und Sprüchl (1845), Oberbayerische Lieder mit ihren Singweisen (1860) – das sogenannte Königsbüchl
  • August Hartmann (1846 –1917) und Hyacinth Abele (1823 –1916): Volksthümliche Weihnachtlieder (1884), Historische Volkslieder und Zeitgedichte (3. Bd. 1907, 1910, 1913)

Vor den 1920er-Jahren war die übliche Singweise in Oberbayern einstimmig oder in paralleler Zweistimmigkeit. In der Regel war die Unterstimme die Hauptstimme. Mit der Volksmusikpflege ab Ende der 1920er-Jahre änderte sich das.

Auch in der Instrumentalmusik gab es schon immer Veränderungen durch äußere Einflüsse. Als Beispiel kann die Türkische Musik für die Entwicklung der heutigen dörflichen Blasmusikbesetzung genannt werden. Ende des 18. Jahrhunderts bildete sich aus der gängigen Harmoniemusik-Besetzung (hauptsächlich Holzblasinstrumente und Blechbläser), die sogenannte Türkische Musik – manchmal auch Janitscharenmusik genannt. Die gängigen Besetzungen wurden um das aus dem Osmanischen Reich eingewanderte Schlagwerk (Schellenbaum, Große Trommel, Zimbeln, und Becken) erweitert.

Um 1850 veröffentlichte Peter Streck (1797–1864), Obermusikmeister beim Bayerischen Militär in München, unter anderem Zwölf Stücke für Kleine Harmonie und türkischer Musik ad libitum. Peter Streck hatte als Militärmusikmeister auch maßgeblichen Einfluss auf die ländliche Tanzmusik. Für die Tanz- und Unterhaltungsmusik in München und Umgebung komponierte, arrangierte und bearbeitete Streck Melodien für verschiedenste Besetzungen. Viele unter Streck spielende Militärmusiker behielten seine Stücke im eigenen Repertoire und nahmen diese Melodien in ihre Heimatorte und Musikkapellen mit. In handschriftlichen Noten von Musikanten im ländlichen Raum finden sich viele Streck-Melodien. Eine Vielzahl von Notenausgaben sind im Archiv im Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik gesammelt.

Kiem Pauli und die Einführung der Dreistimmigkeit

Kiem Pauli (1882–1960) lernte als Musiker am Tegernsee Ludwig Thoma (1867–1921) kennen, der ihm 1919 das Steyerische Raspelwerk (eine umfangreiche Sammlung österreichischer Volkslieder) von Konrad Mautner schenkte. Dies regte Kiem Pauli an selbst Lieder zu sammeln. Kiem Pauli verbreitete auch das drei- und vierstimmige Singen, welches bis dato in Oberbayern nicht vorkam.6 Diese neue Drei- und Vierstimmigkeit verbreitete sich schnell, da viele von Kiem Pauli initiierte Veranstaltungen im Rundfunk übertragen wurden. Ab 1924 gab es die Deutsche Stunde in Bayern, aus der später der Bayerische Rundfunk hervorging. Beim Oberbayerischen Preissingen 1930 in Egern am Tegernsee, das vom Rundfunk übertragen wurde, war Kiem Pauli mit seiner Volksliederarbeit an die breite Öffentlichkeit getreten. Damit verbunden war eine Veränderung der traditionellen Singweise. Vier der Preisträger des ersten Preissingens führte Kiem Pauli zu einem Männerviergesang zusammen. Sein Musterkofferl bestand aus Sepp Sontheim, Peppi Burda, Lois Treichl und Carl Vögele.

Eine weitere Veränderung beim Volksliedersingen wurde mit dem drei- und vierstimmigen Gruppengesang deutlich: Die Volkslieder entwickelten sich in dieser Pflege vom allgemeinen geselligen Volksgesang, wie es in Kiem Paulis Sammlung Oberbayerischer Volkslieder (1934) dokumentiert ist, hin zum Vortragsgesang, der im Laufe der Zeit und durch die Anforderungen des Rundfunks immer perfekter und konzertanter wurde.7

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Aufmacher
Ganz leger trägt der Musikverein Violau bei der Trachtenfahrt das Leible offen. Zu Weitnauers Zeiten gab man sich noch bis oben zugeknöpft.

1 Kommentar

  1. Helene Weinold

    Herzlichen Dank für diesen interessanten Beitrag und viele Grüße aus dem Musikverein Violau, der gerade erst vergangenes Wochenende wieder die Trachtenwallfahrt musikalisch begleitet hat.

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