Musik ausstellen? Na endlich!

Die Bayerische Landesausstellung 2026 »Musik in Bayern« in Freyung

1. Juli 2026

Lesezeit: 9 Minute(n)

Text: Peter Wolf Fotos: Haus der Bayerischen Geschichte, Dietmar Manzenberger

Musik als Thema einer kulturhistorischen Ausstellung – keine leichte, aber eine sehr lohnende Aufgabe! Musik ist eine gegenwärtige Kunst, sie lebt vom unmittelbaren akustischen Erleben und nicht zuletzt von der Live-Aufführung, die Musiker und ihre Zuhörerschaft in ein direktes Verhältnis bringt. Wie wichtig Letzteres ist, hat gerade die Corona-Zeit mit ihren fatalen Lockdowns, virtuellen Ersatzgemeinschaften oder bestenfalls zu einem Viertel gefüllten Zuschauerräumen gezeigt. Musik hält die Gesellschaft zusammen, wirkt verbindend und schafft Identität – und zwar heute ebenso wie zu früheren Zeiten. Insofern lag es nicht nur nahe, sondern war geradezu überfällig, dass Musik zentrales Thema der Bayerischen Landesausstellung werden sollte. Diese groß dimensionierten Ausstellungen werden alljährlich an verschiedenen Standorten in Bayern vom Haus der Bayerischen Geschichte konzipiert und durchgeführt. Wenn man freilich speziell Musik ins Medium einer Ausstellung überführen möchte, darf man den gegenwärtigen und sozialen Charakter von Musik nicht aus den Augen verlieren. Sonst präsentiert man allenfalls Spielanleitungen (etwa Noten), Hilfsmittel (Instrumente) und Musikerbiografien, verfehlt aber den eigentlichen Kern lebendigen Musizierens.

Das neue renovierte TonYversum mit dem Übergang vom Cineplex-Kino, geschmückt mit den Farben der Landesausstellung.

Mit Letzterem sind wir schon bei der vielleicht wichtigsten Vorgabe für eine Ausstellung – bei ihrem Ort, Freyung, direkt am Rand des Nationalparks Bayerischer Wald gelegen. Die Klänge der urwüchsigen Natur dieses Waldgebirges, im Dreiländereck von Bayern, Böhmen und Oberösterreich gelegen, finden sich auch in der Ausstellung wieder. Die Stadt Freyung bietet als Ausstellungslokal ein denkmalgerecht saniertes und um einen modernen Anbau erweitertes historisches Bürgerhaus, gleich hinter der Stadtpfarrkirche. Nach der Ausstellung soll dort ein Science-Center für Klang und Musik eingerichtet werden, das dem Gebäude heute schon seinen Namen gibt: TonYversum. Nicht weit davon befindet sich die Volksmusikakademie in Bayern als lebendiger Ort der Musik, die eine wichtige Rolle für die Angebote der Museumspädagogik spielt. Ergänzend bietet das im Wesentlichen von Roland Pongratz kuratierte Live-Programm an allen 199 Tagen der Landesausstellung Konzerte und Musikerlebnisse in Freyung und Umgebung – ein bisher in dieser Dimension wahrhaft unerhörtes Angebot, das direkt zum Ausstellungserlebnis beiträgt. Beste Voraussetzungen also für eine Ausstellung, die vermittelt, wie Bayern singt, tanzt und spielt, wie seine Musik in die Welt geht und von dort beflügelt wird. Und eine Ausstellung, die Begeisterung für Musik und Musikgeschichte wecken soll!

»… wie Bayern singt, tanzt und spielt …«

Themenvielfalt – und ­verblüffende Verbindungen

Was also zeigt eine Ausstellung namens Musik in Bayern? Gleich zu Beginn des Ausstellungsrundgangs muss klar sein: Es geht nicht etwa nur um Volksmusik, es geht um alle musikalischen Genres, um die ganze Bandbreite – und um unterschiedliche historische Phasen. Ankerpunkt ist das musikalische Spektaktel. Musikspektakel gab und gibt es in Bayern in allen Zeiten und für alle Genres – von den prächtigen mittelalterlichen oder barocken Kirchenfesten bis hin zum gigantischen Popkonzert unserer Tage. Was fasziniert die Menschen daran? Schaulust, Neugierde und musikalische Begeisterung sind die Voraussetzungen. Aber es geht um mehr: Eintauchen in einen musikalischen Flow, die Verbindung mit gleichgestimmten Menschen, mit Freunden wie mit Fremden, Ereignisse, die man sein Lebtag nicht vergisst. Das gilt für die Großkonzerte der Rock- und Popmusik seit den 1960er-Jahren, einstmals mit den Beatles oder den Rolling Stones, heute mit Adele oder Taylor Swift; die Bilder der Zuschauermassen 2024 in München gingen um die Welt.

Aber sieh an! Das musikalische Open Air ist wohl die Erfindung eines Bayern. Es war der 1751 in Straubing geborene Emanuel Schikaneder, bis heute weltberühmt als Textdichter von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Zauberflöte und Chef einer Theater- und Musikertruppe. 1787 beauftragte ihn der Fürst von Thurn und Taxis als Theaterdirektor in Regensburg. In den theaterfreien Sommermonaten begeisterte Schikaneder sein kunterbuntes Publikum mit musikalisch-theatralischen Blockbustern unter freiem Himmel. Es gab farbenfrohe Einzüge, tragische und komische Figuren und natürlich Musik samt Feuerwerk. Schikaneders Credo als Theatermacher: spannender Inhalt, populäre Vermittlung! Er hatte sein Publikum verstanden. Ein Publikum, das sich ansonsten musikalisch damals und heute auch anlässlich kirchlicher Feste vergnügt, ganz nach dem Motto: »Nach der Mess’ – die Mass«. Das Kirchweihfest zählt zu den großen Spektakeln der Volksfrömmigkeit – und der weltlichen Lebensfreude. Gottesdienst, Fest mit Blasmusik, Bier und Tanz gehören zusammen.

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Hammerflügel aus den Fürst Thurn- und Taxis Kunstsammlungen

Vielfältige Themen – verblüffende Verbindungen. Und glücklicherweise finden sich auch optisch herausragende Ausstellungsgegenstände dazu: Zu Schikaneder etwa das (eigens für die Ausstellung restaurierte) kostbare Original eines Hammerflügels aus den Fürst Thurn- und Taxis Kunstsammlungen, prächtige Festfahnen von Heimat- und Volkstrachtenvereinen zum Themenfeld Kirchweih oder – ein besonderer Hingucker: die Rolling Stones in Form von vier Marionetten aus der Augsburger Puppenkiste. All dies natürlich ergänzt mit den entsprechenden Raumtönen – die Arie des Papageno aus der Zauberflöte, Kirchweihmusik oder ekstatisch kreischende Fans beim Beatles-Konzert.

Gezeigt wird dies nicht einfach an Ausstellungswänden und in Vitrinen, sondern in einem veritablen Raum-, Video- und Klangkunstwerk. Im denkmalgeschützten, nach oben hin offenen Raum mit freigelegtem Dachstuhl defilieren Silhouetten von Musikerinnen und Musikern vorbei, projiziert auf drei Leinwände, den Innengiebel und die Raumdecken – eine synchronisierte Klang- und Lichtchoreografie. Erfunden hat diesen Einstieg der Salzburger Ausstellungsgestalter (und Rockmusiker!) Friedrich Pürstinger und sein Grafikteam von wir sind artisten um Alex Stieg. Natürlich brauchte dieser Festzug auch Musik! Für die Ausstellung komponierte der bayerisch-österreichische Gitarrist, Sänger und Bluesmusiker Stefan Schubert einen eigenen Soundtrack. Musik und Videos wurden von jungen und von bereits arrivierten Musikerinnen und Musikern sowie von Statisten im Sommer 2025 in der Volksmusikakademie in Bayern aufgenommen, dirigiert von ihrem Leiter Roland Pongratz und umgesetzt von der Freyunger Firma Ultima design. Eine Bühnenshow mit eigener Musik – Neuland bei einer Bayerischen Landesausstellung!

Soundscapes zu den Klängen Bayerns

Damit sind Rhythmus und Ton gesetzt. Begleitet wird der Ausstellungsbesuch vom gestalterischen Markenzeichen der Landesausstellung – den verbindenden Notenlinien, mal groß ausschwingend, mal wild tanzend, mal leise andeutend; Taktstriche markieren die Themen. Die ganze Ausstellung eine lebende Partitur! Das spiegelt sich in den leichten Möbeln der Ausstellungsarchitektur: schlanke Stimmführung, Durchblicke und Querverbindungen, die die Fülle des Gebotenen auflockern. Die vielen kostbaren oder kuriosen Ausstellungsexponate gewinnen durch die klang- und erlebnisorientierte Präsentation an Lebendigkeit. Bei all diesen vielen Klängen ist eine musikalische Choreografie der Raumtöne unerlässlich, damit Neugierde und Aufmerksamkeit nicht in Kakofonien untergehen. Auch hier entspricht der Rundgang der Dynamik und dem Abwechslungsreichtum eines Musikstücks; ruhige Passagen wechseln sich mit eher emotionalen Strecken ab.

Mit diesem Instrumentarium lässt sich auch die so reichhaltige bayerische Musikgeschichte gut fassen. Eine entspannte Zeitreise vermittelt deren Höhepunkte vom Mittelalter bis heute – mit ungewöhnlichen Fragestellungen und Querverbindungen. Einige Beispiele als Fragenkatalog: Warum gibt es mittelalterliche Chorbücher nur im Großformat? Warum erlebte die von Klöstern geprägte musikalische Welt des ländlichen katholischen Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderte einen katastrophalen Einbruch, von der sie sich erst Generationen später erholte? Wie transportierten die amtlich bestellten Stadtpfeifer in den großen Reichsstädten eigentlich ihre Instrumente? Wer erfand die Klarinette und was hat das mit Bayern zu tun? Warum ist die barocke Opernkultur so sehr von Frauen geprägt? Warum konnte Richard Wagner die meisten seiner Werke gerade in Bayern uraufführen, ganz abgesehen von den finanziellen Förderungen durch König Ludwig II.? Was haben Gustav Mahler und Liesl Karlstadt gemeinsam? Welche Rolle spielen jüdische Traditionen und jüdische Menschen für die bayerische Musik? Warum würde die bayerische Volksmusik ohne Erfindung des Radios heute anders klingen und wann hat man eigentlich den ersten Zwiefachen aufgeschrieben? Wer war der erste ostbayerische DJ? Eine Höraufgabe: Wie unterscheiden sich die Klänge Bayerns in Stadt und Land? Welche Rolle spielt die Stille? Wie hat Fredl Fesl seine Moderationen und Lieder memoriert und wer steckte am Burglengenfelder Anti-WAAhnsinnsfestival in der knallroten Lederhose? Und warum hat der berühmte Bombardon von LaBrassBanda namens Hildegard – im Original in der Ausstellung zu bestaunen – eigentlich so viele Beulen? Die Antworten auf all diese und noch viele andere Fragen machen deutlich: Man kann bayerische Geschichte auch als Musikgeschichte erzählen, Erinnerungen auffrischen – und dabei auch ziemlich viel Spaß haben.

Kopfüber ins Geschehen – immersive Elemente

Diese kurze Tour durch einige Themen zeigt: Die Ausstellung beruht auf einem ganzheitlichen und erlebnisreichen Ansatz, bei dem architektonische und grafische Gestaltung sowie mediale und musikalische Elemente eine neuartige Synthese eingehen. Für jeden Ausstellungsbereich wurde ergänzend zu den klassischen Ausstellungsmedien (Exponate, didaktische Vermittlungsebenen, Hörstationen) eine prägende immersive Inszenierung entwickelt, unter dem Motto: Keine Wiederholung, aber Thema mit Variationen. Das Spektakel der ersten Abteilung wurde bereits vorgestellt. Weitere derartige Elemente sind folgende:

Der Ausstellungfilm Hymne

Vor dem eigentlichen Ausstellungsrundgang versammeln sich die Gäste in der Sondersituation eines Kinosaals im Cineplex Freyung (gleich neben dem TonYversum), Erwartung, Dunkel, Stille. Dann der eigens für die Ausstellung gedrehte Film, eine Hymne auf die Macht der Klänge und der Musik. Die Kamera fliegt über das Waldgebirge, nähert sich der urtümlichen Flusslandschaft der Buchberger Leite bei Freyung und – taucht ins Wasser. Immersiv im Wortsinn! Hier beginnt die Filmerzählung, ein Erlebnis für Auge und Ohr, eher emotional als rational zu fassen. Die Story ist verortet im Bayerischen Wald im 19. und 20. Jahrhundert, zugleich in der großstädtischen Gegenwart Münchens. Ihre Erzählung funktioniert über Musik und Musikinstrumente. Das furiose Finale zeigt: Alle Menschen in Bayern haben auch eine musikalische Geschichte und ihr Zusammenklang ergibt die Vielfalt von Musik in Bayern. Autor und Regisseur des Films ist der gerade auch im regional-bayerischen Genre erfahrene Christian Lex, Träger von Grimme-Preis und Deutschem Fernsehpreis, die zurückhaltende und bewegende Filmmusik stammt vom Komponisten und Multiinstrumentalisten Florian Burgmayr, die Produktion übernahm Schmidbauerfilm aus Prien am Chiemsee, eine Firma mit viel Erfahrung bei Spielfilmen mit bayerischen Themen.

Die Klangbrücke

Die Klangbrücke und weitere Aktivstationen

Vom Cineplex-Kino führt eine sogenannte Klangbrücke hinüber ins eigentliche Ausstellungsgebäude. Besucherinnen und Besucher laufen über eine Klaviertastatur und lösen so Klavieranschläge aus. Diese tönende Klaviertastatur ist zugleich die erste von vielen Mitmachstationen, die auch die weitere Ausstellung prägen. So lassen sich in der Abteilung Musik machen die Grundlagen von Musik erfahren. Ein spielbares Monochord verdeutlicht die Grundidee von Saiteninstrumenten. Interaktive Medienstationen führen ein in die Welt der Harmonien und erlauben es, eigene Rhythmen zu programmieren. Klatschen, Schnipsen, Stampfen, der eigene Körper als Rhythmus-Instrument, das erlebt man in der Body-Percussion-Station. In der Inszenierung einer Geigenbau-Werkstatt kann man Klanghölzer betrachten und betasten und ganz zum Schluss regt eine Tanzstation dazu an, endlich mal wieder – oder erstmals – einen Boarischen zu tanzen: »Ausanand – wieder z’samm!«

Hands-on-Station Instrumentenbau
Eine der über 50 Hörstationen der Ausstellung

Raum der Stille – und über 50 Hörstationen

Raum der Stille: Ohne Pausen kann kein musikalischer Fluss entstehen. Stille gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen der Tonwahrnehmung. Daher wird der pulsende Rhythmus des Ausstellungsrundgangs durch ein Labor der Stille unterbrochen. In einem dunklen, klanggedämmten Raum schälen sich wie aus dem Nichts an den Raumwänden dynamische Bilder in Slow-Motion. Ein Wassertropfen, der langsam von der Decke auf den Boden tropft, dann aber beim Auftreffen auf der Wasseroberfläche kein Plopp erzeugt, Kanonenschüsse ohne Knall, rundum einstürzende Wellenberge ohne Tosen, ein Tubaspieler, der mit aller Kraft in sein Instrument bläst, das aber still bleibt, ein Schiedsrichter, dessen energisches Pfeifen – keiner hört. Das Gehirn will die Szenen akustisch ergänzen. Doch Erinnerungen, Erwartungen von akustischen Ereignissen werden mental unterlaufen. So begreifen wir: Stille!

Ansonsten aber gibt es viel auf die Ohren! Sei es der Bayerische Defiliermarsch, das Goaßlschnalzen oder die überlauten Schellenklänge des Wolfsauslassens in der Abteilung Klänge Bayerns, seien es Charleston, Rock ’n’ Roll oder das Stampfen des Munich Disko-Sound im Raumklang – oder auch die über 50 Hörstationen mit Kopfhörern. Hier kann man sich jeweils verschiedene Musikstücke auswählen und sich so gewissermaßen eine eigene Playlist für die Ausstellung zusammenstellen. Und wenn in der Schatzkammer besonders wertvolle historische Musikinstrumente wie Lauten aus Füssen, Krummhörner aus Memmingen oder ein Chalu­meau aus Nürnberg gezeigt werden – dann kann man die ungewöhnlichen Klänge dieser seltenen Kostbarkeiten nicht nur sehen, sondern auch hören.

Quartett oder: Das letzte Wort hat die Musik

Am Schluss des Ausstellungsrundgangs hat Musik das letzte Wort, und zwar in Form eines Quartetts, jener musikalischen Gattung, die sich im bayerisch-österreichischen Raum im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts entwickelt hat. Vier Personen musizieren harmonisch zusammen, reagieren aufeinander, bisweilen konkurrierend, bisweilen begleitend, spielen sich Melodien und Rhythmen zu. So entsteht ein Ganzes, das mehr ist als die Summe der Teile. Man muss sich freilich darauf einlassen, eintauchen eben. Besucherinnen und Besucher treten einen gedämpft beleuchteten Zylinder, dessen Boden eine fast unmerklich langsam rotierende Drehscheibe bildet. So nähert man sich jeweils einem der vier Quartettmusikerinnen und -musiker, die in vier Bildschirmen – lebensgroß präsentiert – musizieren. Dabei beschränkt sich die Musik nicht auf ein Genre: das klassische Streichquartett wird abgelöst vom volksmusikalischen Bläserquartett und dieses von einem Rock-/Pop-Quartett. Die Bild- und Tonaufnahmen und die Abmischung übernahm hier – wie im vorigen Stille-Raum – der Salzburger Filmkünstler Stefan Aglassinger. Und die Musik? Die kennen wir schon, denn sie variiert das musikalische Ausstellungsthema von Stefan Schubert, das das Spektakel am Beginn des Rundgangs prägte: Erneut ein Thema mit Variationen.

All dies zeigt: In Freyung setzt das Haus der Bayerischen Geschichte in neuartigem Umfang auf immersive Erlebnisse. Unterstützt wurde diese Erweiterung der Ausstellung in den klanglichen und filmischen Raum durch die besonders enge und kreative Zusammenarbeit mit den Partnern der Stadt Freyung und insbesondere mit dem Team des vor Ort entstehenden TonYversums. Dieses wird im gleichen Gebäude viele der Gestaltungs- und Klangideen auch nach Ende der Ausstellung weiterführen und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten. Denn Nachhaltigkeit ist keine rein materielle Kategorie. Auch Ideen und Ästhetik können nachhaltig entwickelt und eingesetzt werden. Und Besucherinnen und Besucher können sich über eine Ausstellungspräsentation freuen, die ihr Thema Musik in Bayern für Auge und Ohr abwechslungsreich aufbereitet und damit auch bayerische Geschichte als Musikgeschichte erzählt. Musik ausstellen? Ja bitte, aber so!

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Aufmacher:
Bildschirme mit Zeitzeugeninterviews in der Abteilung Neuanfänge und Inszenierung: Singende Mönche umstehen ein mittelalterliches Antiphonar.

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