… von großer ­Leinwand …

­kultureller Verantwortung und einem Film, der unter die Haut geht

2. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

JÄM heißt der monatliche Musik- und Kulturpodcast von Katrin Auer. Und das Schöne am Podcast-Format ist, dass die Folgen zeitlich unbegrenzt hörbar und somit immer verfügbar sind. Natürlich kann es vorkommen, dass eine Folge besser zu einer Jahreszeit und den damit verbundenen Ereignissen passt, generell sind sie aber thematisch unabhängig und haben somit kein Ablaufdatum. In der »zwiefach« machen wir gerne Lust auf alte und neue Folgen. Überall wo es Podcasts gibt.

In dieser Folge wird’s im JÄM-Podcast einmal weniger musikalisch – dafür umso kultureller. Und auch ein gutes Stück ernster: Ganz frisch auf der Leinwand – der Spielfilm NAWI hat vor Kurzem in Deutschland Premiere gefeiert und bringt ein Thema ins Licht, das oft im Verborgenen bleibt: Kinderheirat in Kenia. Eine Geschichte, die bewegt, aufrüttelt und uns zum Nachdenken bringt. In dieser JÄM-Folge sprechen wir genau darüber – mit zwei Menschen, die diesen Film möglich gemacht haben: Lydia Wrensch und Tobias Schmutzler von der FilmCrew Media.

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Folge 12: Was passiert, wenn man nicht nur Filme machen will, sondern wirklich etwas bewegen? Lydia und Tobias zeigen uns, dass Film mehr sein kann als Unterhaltung – nämlich ein Werkzeug für Veränderung. Nach ihrer erfolgreichen Netflix-Dokumentation Biking Borders zieht es sie diesmal ins Hinterland Kenias. Gemeinsam mit Prinz Ludwig von Bayern und seinem Bildungsprojekt Learning Lions entsteht dort ein Spielfilm, der sich einem kulturell sensiblen und zugleich hochaktuellen Thema widmet.

Mit Katrin sprechen die beiden darüber, wie man ein so vielschichtiges Thema wie Kinderheirat respektvoll und gleichzeitig eindringlich erzählt. Wie gelingt der Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und sozialer Verantwortung? Und wie fühlt es sich an, unter der sengenden Sonne Kenias zu drehen – fernab von klassischen Filmsets und Hollywood-Strukturen?

Sie nehmen uns mit hinter die Kulissen eines Projekts, das nicht nur von Kameras und Drehbüchern lebt, sondern vor allem von Begegnungen, Vertrauen und echter Zusammenarbeit vor Ort. Es geht um Improvisation, um Herausforderungen – und um die Kraft von Geschichten, die bleiben.

Diese JÄM-Folge zeigt: Große Filme entstehen nicht nur in großen Studios. Manchmal beginnen sie genau dort, wo jemand hinschaut, wo andere wegsehen. Und genau das macht FilmCrew Media so besonders – echt, engagiert und mit einem klaren Blick für das, was zählt. Und wie gewohnt gibt’s natürlich auch Musik auf die Ohren – in dieser alten Folge Nummer 12. Viel Freude beim JÄMen!

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